Montag, 16. Mai 2011

Warum sich Videotelefonie nicht durchsetzt

Ich bin ein Freund neuer Technik und bei neuen Geräten meistens mit vorne dabei. Doch trotz Facetime und Skype auf den mobilen Geräten, wie iPad und iPhone, sowie auf dem Mac kann ich mich an die wirkliche Benutzung nicht gewöhnen. Deshalb habe ich mal nach den Gründen dafür gesucht. Beschränkt habe ich auf Facetime und Skype, es gibt zwar noch weitere Anwendungen, doch haben diese entweder eine zu geringe Verbreitung oder stehen nicht für meine primären Plattformen (iOS und MAC) zur Verfügung.

Facetime:
Geht nur unter Appelgeräten, Windows oder Android Kollegen sind außen vor. Mit wem soll ich denn dann sprechen?
Geht nur in einer WLAN Umgebung, wie aber soll ich wissen, dass der Angerufene gerade im WLAN ist?
Integration in Mac OS X zeigt mir nicht die Exchangekontakte an. Es werden nur lokale Adressen, welche ich nicht habe, angezeigt.
Videoanrufe lassen sich nur als Videoanrufe entgegennehmen, aber was mache ich zum Teufel, wenn ich nackt bin???

Skype:
Die GUI auf dem MAC ist eine Zumutung.
Es gibt keine iPad App, die iPhone APP ist immer Hochkant, das iPad steht aber immer Quer.

Sonst kann man sagen, dass das iPad das ideale Videotelefon ist. Das Display ist groß genug und man kann es relativ gut hinstellen, wobei dann der Bildausschnitt immer etwas zu tief ist. Nur leider sind die Anwendungen bei weitem noch nicht so weit, dass das ganze uneingeschränkten Spaß bringt.

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